Der Ursprung: Wieso eigentlich „Oknov“?
Ein Name, der eine Liebeserklärung ist
Hinter „Oknov" steckt kein Marketing-Konzept.
Dahinter steckt der wichtigste Mensch in meinem Leben.
Oktober 2014: kennengelernt.
Es hat sofort „Bämm" gemacht.
November 2014: verlobt.
OK. NOV.
Fertig war der Name.
Manche brauchen Jahre, um sicher zu sein.
Wir brauchten einen Monat.
Und er ist immer noch da. Seit 2014.
Jedes Buch, das ich unterschreibe, trägt unseren Anfang im Namen.
Das ist die einzige Stelle, an der ich weich werde.
Lebt damit.
Der Kopf und das Herz hinter den Worten:
Wer ist Autor Oknov?

Ich bin Sven, besser bekannt als Autor Oknov. Jahrgang 1985, leidenschaftlicher Bestatter und gay.
Tagsüber begleite ich Menschen auf ihrem letzten Weg.
Im Sarg ist kein Körper mehr perfekt. Da verrotten alle gleich.
Nachts schreibe ich Romane.
Gegen die Oberflächlichkeit.
Gegen die Angst.
Gegen das Verstecken.
Und gegen die Missstände in der queeren Community:
Nach außen Akzeptanz fordert und nach innen Fleischbeschau betreibt.
Sixpack oder unsichtbar.
Wischen, ficken, blocken, nächster.
Ich habe lange genug still zugesehen.
Damit ist nun Schluss.
Jeder Mensch ist anders.
Äußerlich ist keiner von uns perfekt. Innerlich sind wir es alle.
„Vierzig Jahre lang war ich höflich. Jetzt nicht mehr."
Im Sommer 2025 habe ich angefangen, Gay Erotic Romance zu schreiben.
Nicht die Schicki-Micki-Version.
Die andere.
Die echte.
Die ungeschönte.
Die, die keiner zeigen will — geschweige denn sehen.
Ich schreibe über die, über die sonst keiner schreibt:
Jung oder alt.
Dick oder dünn.
Mit Behinderung,
mit Sucht,
mit Brüchen.
Alles Menschen. Alle gleich viel wert.
Schreiben ist für mich ein Akt der Gerechtigkeit.
„Jeder Mensch hat das Recht auf Liebe und darauf,
begehrt zu werden."
Mein Stilmittel
Schau dir meine Cover an.
Auf dem einen:
zwei Männer wie aus dem Katalog.
Auf dem anderen:
ein Gott in Gold neben einem Mann von 63.
Beides Absicht.
Die Perfekten tragen bei mir eine Maske.
Dahinter:
Ängste. Narben. Selbstzweifel.
Einer, der hundertmal begehrt wird und sich kein einziges Mal gesehen fühlt.
Einer, der tagsüber Likes sammelt und nachts heult, wenn keiner zusieht.
Einer, der so lange den Perfekten spielt, bis er vergisst, wer darunter steckt.
Und die, die du auf den Apps aussortiert hättest?
Bei mir werden sie begehrt.
Das wahre Leben beginnt, wo die Fassade bröckelt.
Alles davor ist Werbung.
„Denken nicht wixen"
Warum dieser Satz?
Ein Leser hat sich beschwert: zu wenig Erotik. Er „konnte nicht wixen".
Gut so. Dafür sind meine Bücher nicht da.
Bei mir ist Sex der Moment, in dem die Maske fällt.
Kein Wegwerf-Material.
Erst der Kopf, dann der Rest.
Sex ist mein schärfstes Stilmittel.
Er zeigt die Abgründe meiner Figuren — und ihr Begehren."
Nirgendwo lügt ein Mensch schlechter als im Bett.
So ehrlich diese Bücher sind — allein entstehen sie nicht.
Ohne meinen Mann gäbe es keins davon.
Er lektoriert alles. Er zerpflückt alles.
Er lässt mir nichts durchgehen.
Danke, mein Schatz.
Und ohne euch bleibt jedes Manuskript eine tote Datei auf meinem Rechner.
Ein Roman lebt erst, wenn ihn jemand liest.
Danke, dass ihr da seid.

Ein Blick in die Zukunft

Ich fange gerade erst an.
Noch mehr Geschichten.
Noch mehr Unsichtbare.
Noch mehr Tabus, die fallen.
Mein Versprechen bleibt:
Gay Erotic Romance
ungeschönt, ehrlich, leidenschaftlich.
Geschichten, die echt sind.
Die wehtun.
Die zum Nachdenken zwingen.

