Ein Blick hinter die Geschichten
Von der Idee zum Buch
Wie aus meinen Gedanken und Ideen ein Buch wird
Ein Buch beginnt bei mir nicht mit einem fertigen Plan.
Meistens reicht ein einziger Gedanke. Eine Situation im Alltag, ein Gespräch, ein Mensch oder etwas, das mich beschäftigt. Daraus entsteht eine Idee, die in meinem Kopf immer größer wird.
Auf dieser Seite zeige ich dir Schritt für Schritt,
wie aus dieser ersten Idee ein fertiges Buch wird.
Vom Brainstorming über Charaktere und Szenenplan bis zum Schreiben, Lektorat, Cover und schließlich zur Veröffentlichung.
Die Idee
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Ein neues Buch entsteht bei mir nicht am Schreibtisch oder am Reißbrett.
Nein. Meine Inspiration kommt meistens dann, wenn ich überhaupt nicht damit rechne. Bei der Arbeit, beim Einkaufen, unterwegs in der Stadt oder beim Ausgehen.
Manchmal ist es ein Gespräch, bei dem ein Satz hängen bleibt. Manchmal ein Mensch, den ich beobachte und bei dem ich mich frage, was wohl hinter seiner Fassade steckt. Und manchmal ist es einfach ein Erlebnis, eine Stimmung oder eine Situation, die sich in meinem Kopf festsetzt.
Irgendwann merke ich dann: Da steckt ein Buch drin.
Das Brainstorming
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Meine Gedanken und Ideen sind zu diesem Zeitpunkt noch völlig chaotisch. Dann nutze ich KI, um dieses Chaos zu sortieren.
Aus einzelnen Gedanken werden Zusammenhänge, aus losen Ideen entstehen Möglichkeiten und langsam entwickelt sich ein roter Faden.
Ich nutze KI dabei nicht, um mir meine Geschichte schreiben zu lassen.
Die Idee, die Figuren, die Themen und die Richtung kommen von mir.
Aus diesem Chaos entsteht nach und nach eine erste Struktur. Einzelne Gedanken verbinden sich miteinander, neue Ideen kommen dazu und daraus entwickeln sich später Geschichten, Figuren und mögliche Handlungsstränge.
Die Story
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Wenn das Brainstorming abgeschlossen ist und mir klar ist, worüber ich schreiben möchte, geht es an die Story.
Ich lege fest, welches Thema im Mittelpunkt steht und welche Tabus oder gesellschaftlichen Punkte ich aufgreifen möchte.
Dann entsteht das Setting:
Wo spielt die Geschichte? Was passiert dort? Welche Konflikte können daraus entstehen?
Anschließend überlege ich, welche Charaktere in diese Geschichte passen, wie sie miteinander verbunden sind und welche Beziehungen oder Spannungen zwischen ihnen entstehen.
Ich schreibe mir also zunächst auf, was ich erzählen möchte und wo es passieren soll.
Damit bekommt die erste Idee einen Ort, eine Richtung und immer mehr feste Konturen.
Visualisierung der Charaktere
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Wenn meine Ideen für die Geschichte stehen, beginne ich damit,
erste Bilder meiner Charaktere mit Hilfe von KI zu erstellen.
Dabei geht es mir nicht darum, einfach nur ein hübsches Gesicht zu erzeugen.
Ich möchte meine Figuren zum ersten Mal wirklich vor mir sehen.
Wie wirken sie?
Welche Ausstrahlung haben sie?
Wie könnten sie sich kleiden?
Wie könnten sie sich bewegen?
Wie könnten sie auf andere Menschen wirken?
Diese Visualisierung hilft mir enorm dabei, die Charaktere besser kennenzulernen.
Während ich sie vor mir sehe, entsteht nach und nach ein Gefühl dafür, wie sie ticken, wie sie handeln und welche Rolle sie in der Geschichte übernehmen sollen.
Aus einer ersten Vorstellung im Kopf wird so langsam ein Mensch mit Persönlichkeit.
Der Charakterbogen
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Aus einem Bild entsteht ein Charakter.
Wenn ich ungefähr weiß, wie mein Charakter beziehungsweise meine Charaktere aussehen sollen, schreibe ich einen detaillierten Charakterbogen.
Darin lege ich Schritt für Schritt alles fest, was die Figur ausmacht:
Alter
Herkunft
Lebenssituation
Tätigkeit
Aussehen
Biografischer Hintergrund
Danach geht es tiefer.
Ich halte Persönlichkeit, Stärken und Schwächen, Wünsche und Ängste, typische Reaktionen sowie Beziehungen und Zusammenhänge zu anderen Charakteren fest. Auch die Entwicklung der Figur im Roman bekommt ihren Platz.
Der Charakterbogen ist für mich die Grundlage, damit aus einem Bild keine austauschbare Figur wird, sondern ein Mensch mit Vergangenheit, Eigenheiten und nachvollziehbaren Entscheidungen.
Der Szenenplan
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Sobald meine Charaktere visuell und im Charakterbogen fertig ausgearbeitet sind, baue ich die Story Szene für Szene auf.
Ich halte fest:
was passiert
wann es passiert
wie es passiert
wo die jeweilige Szene spielt
So entsteht nach und nach der konkrete Ablauf der Geschichte.
Dabei ist der Szenenplan für mich nicht in Stein gemeißelt. Während der Arbeit kann es passieren, dass ich eine Szene noch einmal komplett umwerfe, die Reihenfolge ändere oder einzelne Szenen ganz weglasse, weil ich merke, dass sie für die Geschichte eigentlich unnötig sind.
Der Szenenplan gibt mir damit eine klare Struktur, lässt mir aber trotzdem genug Freiheit, die Geschichte während des Schreibens weiterzuentwickeln.
Das Buch entsteht
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Jetzt beginnt aus dem ganzen Vorarbeiten tatsächlich das Buch zu entstehen.
Mit dem Szenenplan als Grundlage schreibe ich die Geschichte Szene für Szene aus. Dabei arbeite ich mich nicht einfach stur durch einen fertigen Plan. Während des Schreibens entwickeln sich Dialoge, Gefühle und Situationen oft noch einmal ganz anders, als ich sie ursprünglich geplant hatte.
Gerade bei meinen Gay Erotic Romanen ist mir wichtig, dass nicht nur die Handlung funktioniert. Die Charaktere sollen sich echt anfühlen. Nähe, Liebe, Streit, Sex, Unsicherheit, Verletzlichkeit und all die kleinen Momente dazwischen gehören für mich genauso zur Geschichte.
Deshalb wächst das Manuskript während des Schreibens weiter. Szenen werden länger, andere kürzer, neue Ideen kommen dazu und manchmal fliegt auch etwas wieder komplett raus.
Aus dem Szenenplan wird jetzt eine Geschichte. Aus den Charakteren werden Menschen. Und aus einzelnen Ideen entsteht langsam mein Buch.
Das Lektorat
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Wenn das Rohskript fertig ist, beginnt der nächste wichtige Schritt: das Lektorat.
In dieser Phase schaue ich mir mein Manuskript noch einmal ganz genau an – allerdings nicht allein. Auch mein Mann unterstützt mich dabei als Lektor.
Gemeinsam prüfen wir die Geschichte auf Sprache, Aufbau, Logik und Wirkung. Wir schauen, ob Szenen stimmig sind, ob Dialoge natürlich wirken und ob die Emotionen genau da ankommen, wo sie ankommen sollen.
Dabei geht es nicht nur um Fehler oder Formulierungen. Manchmal merken wir auch, dass eine Szene noch stärker werden kann, dass etwas unklar ist oder dass an einer Stelle noch mehr Gefühl, Spannung oder Tiefe gebraucht wird.
Das Lektorat ist für mich deshalb ein entscheidender Schritt. Hier wird aus dem fertigen Rohskript nach und nach ein Manuskript, das runder, klarer und stärker wird.
Das Rohskript ist geschrieben – im Lektorat bekommt die Geschichte den letzten Feinschliff.
Cover und Formatierung
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Wenn das Lektorat abgeschlossen ist, geht es an den nächsten wichtigen Schritt:
das Cover und die Formatierung des Romans in sein endgültiges Format.
In dieser Phase bekommt die Geschichte ihr äußeres Erscheinungsbild.
Das Cover ist dabei besonders wichtig, denn es soll ein echter Eye-Catcher sein.
Es muss ansprechend wirken und gleichzeitig sofort deutlich machen, worum es in dem Buch geht.
Genauso wichtig ist auch der Titel.
Er soll neugierig machen, zur Geschichte passen und einen klaren Wiedererkennungswert haben.
Ich habe mich deshalb bewusst dafür entschieden, meine Bücher nach dem Muster
„Kein ... für ... liebe“ zu benennen.
So entsteht eine klare Linie, die meine Bücher auf den ersten Blick als zusammengehörig erkennbar macht.
Gleichzeitig wird auch das Manuskript in die endgültige Form gebracht.
Kapitel, Seitenaufbau, Abstände, Schrift und das gesamte Layout werden so angepasst, dass aus dem überarbeiteten Text ein richtiges Buch wird.
Dabei achte ich darauf, dass am Ende nicht nur der Inhalt stimmt, sondern auch die Optik.
Denn ein Buch soll nicht nur gut geschrieben sein, sondern auch sauber, stimmig und professionell wirken.
Jetzt wird aus dem lektorierten Manuskript Schritt für Schritt ein fertiges Buch, bereit für Veröffentlichung und Druck.
Die Veröffentlichung
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Wenn Cover, Formatierung und die letzten Kontrollen abgeschlossen sind, kommt der Moment, auf den alles hingearbeitet hat:
die Veröffentlichung.
Aus einer ersten Idee, einzelnen Charakteren und einem Szenenplan ist ein fertiges Buch geworden.
Jetzt verlässt die Geschichte meinen Schreibtisch und darf ihren Weg zu den Leserinnen und Lesern finden.
Viel Spaß beim Lesen.
Und vergiss das Denken nicht.