Ein Blick hinter die Geschichten

Von der Idee zum Buch

Wie aus meinen Gedanken und Ideen ein Buch wird

Von der Idee zum Buch – Gedanken und Inspirationen eines Autors

Ein Buch beginnt bei mir selten dann, wenn ich am Schreibtisch sitze und beschließe: Jetzt brauche ich eine neue Geschichte.

Meistens passiert genau das Gegenteil.

Ich bin bei der Arbeit, gehe einkaufen, bin unterwegs oder sitze irgendwo und beobachte Menschen. Vielleicht höre ich in einem Gespräch einen einzigen Satz, der mir im Kopf bleibt. Vielleicht sehe ich jemanden und frage mich, was wohl hinter diesem Menschen steckt. Manchmal ist es auch nur eine Situation, eine Stimmung oder ein Thema, das mich nicht mehr loslässt.

Und dann fängt mein Kopf an zu arbeiten.

Aus einem Gedanken werden zwei. Aus zwei Gedanken werden zehn. Plötzlich tauchen Figuren auf, mögliche Konflikte entstehen und ich frage mich, was passieren würde, wenn ich diese Menschen in eine bestimmte Situation bringe.

Nicht jede dieser Ideen ist gut. Ganz im Gegenteil. Ich habe tausende Ideen im Kopf. Manche könnten eine ganze Geschichte tragen, andere vielleicht gerade einmal eine einzelne Szene. Und einige gehören schlicht in den Papierkorb.

Aber genau das weiß ich am Anfang noch nicht.

Irgendwann kommt deshalb der Moment, an dem aus dem Gedanken mehr werden muss. Ich muss herausfinden, ob das, was gerade in meinem Kopf herumspukt, tatsächlich das Zeug zu einem Roman hat.

Und genau hier beginnt für mich die eigentliche Arbeit an einem neuen Buch.

Brainstorming zwischen Autor und KI

An diesem Punkt kommt zum ersten Mal KI ins Spiel. Für meine Arbeit mit ihr habe ich ihr einen Namen gegeben: Sami.

Für mich macht das die Zusammenarbeit persönlicher und natürlicher. Statt nur einzelne Befehle einzugeben, führe ich mit Sami ein echtes Brainstorming. Ich erkläre meine Idee, stelle Fragen, widerspreche, verwerfe Vorschläge und entwickle andere weiter.

Dabei geht es zunächst um etwas ganz Grundsätzliches:
Was will ich mit dieser Geschichte eigentlich erzählen?

Denn eine Idee allein reicht für mich noch nicht aus. Ich möchte wissen, was hinter ihr steckt. Welches Thema möchte ich aufgreifen? Welche Fragen möchte ich stellen? Was sollen meine Figuren erleben und warum ist genau diese Geschichte für mich erzählenswert?

Sami hilft mir dabei, verschiedene Möglichkeiten durchzuspielen und meine eigenen Gedanken zu hinterfragen. Dabei kann es durchaus passieren, dass ich einen Vorschlag sofort ablehne oder während des Gesprächs merke, dass eine Richtung überhaupt nicht zu dem passt, was ich erzählen möchte.

Das gehört für mich dazu. Die KI entscheidet nicht, wohin meine Geschichte geht.

Diese Entscheidungen treffe ich selbst.

Nach und nach entsteht so aus einer zunächst losen Idee ein klareres Bild. Ich weiß besser, worum es in der Geschichte gehen soll, welche Themen sie tragen und in welche Richtung ich sie entwickeln möchte.

Noch gibt es keinen fertigen Roman. Noch stehen keine Kapitel und kein vollständiger Handlungsablauf fest.

Aber die Idee hat jetzt eine Richtung. Und aus dieser Richtung kann eine Geschichte entstehen.

Aus einer Idee entsteht eine Geschichte

Nach dem Brainstorming kommt der Moment, an dem ich mich entscheiden muss.

Von all den Ideen, die entstanden sind, nehme ich eine heraus und beginne, sie gezielt weiterzuentwickeln. Jetzt geht es nicht mehr darum, möglichst viele Möglichkeiten zu sammeln, sondern einer Idee langsam eine Form zu geben.

Die ersten Fragen sind dabei eigentlich ganz einfach:
Was will ich schreiben?
Wo soll die Geschichte spielen?
Und welche Charaktere brauche ich dafür?

Ich überlege, welches Umfeld zu der Geschichte passt und was dieser Schauplatz mit ihr machen kann. Gleichzeitig entsteht die erste Vorstellung davon, welche Menschen ich brauche, damit genau diese Geschichte funktionieren kann.

Auch dabei arbeite ich mit Sami zusammen. Ich erzähle ihm, was ich mir vorstelle, wir spielen Möglichkeiten durch und ich entscheide, was davon zu meiner Idee passt und was nicht.

Noch kenne ich meine Charaktere zu diesem Zeitpunkt nicht bis ins kleinste Detail. Ich weiß vielleicht, welche Rolle sie in der Geschichte spielen sollen und warum ich sie brauche.
Wer diese Menschen wirklich sind, entsteht erst im nächsten Schritt.

Visualisierung der Charaktere

Wenn ich weiß, welche Charaktere meine Geschichte braucht, möchte ich sie sehen.

Bevor ich ihren Charakter bis ins Detail ausarbeite, entsteht deshalb zuerst ihr Aussehen. Ich entscheide, wie ich mir einen Menschen vorstelle: Körperbau, Gesicht, Haare, Bart, Alter, Kleidung und all die kleinen Merkmale, die ihn für mich zu genau dieser Figur machen.

Auch dabei arbeite ich mit Sami zusammen. Ich beschreibe ihm möglichst genau, wie ich mir einen Charakter vorstelle. Aus diesen Vorgaben entstehen erste Bilder, die ich anschließend Schritt für Schritt weiterentwickle.

Mal passt das Gesicht noch nicht, mal die Haare, der Körperbau oder ein anderes Detail. Dann ändere ich meine Vorgaben, lasse eine neue Variante entstehen und nähere mich so immer weiter dem Bild, das ich bereits im Kopf habe.

Dabei ist mir eine Sache wichtig: Die KI ist für mich ein Werkzeug. Sie entscheidet nicht, wie meine Charaktere aussehen sollen.

„Wenn du einen Nagel in die Wand hauen willst, nimmst du einen Hammer. Warum?
Du kannst ja auch einen Stein nehmen.“

Das Werkzeug erleichtert einen Arbeitsschritt. Es entscheidet aber nicht, wo der Nagel in die Wand soll.

Ich nehme also nicht einfach das erste Bild, das die KI erzeugt, und sage: „Schön, das ist er.“

Ganz im Gegenteil. Ein Gesicht kann fast richtig sein und sich für mich trotzdem falsch anfühlen. Die Haare passen, aber der Körper nicht. Der Körper stimmt, aber das Gesicht entspricht nicht meiner Vorstellung. Manchmal ist es nur eine Kleinigkeit, manchmal muss praktisch alles noch einmal verändert werden.

Dann wird weitergearbeitet. Immer wieder.

Das können zehn Versuche sein, fünfzig oder im Extremfall sogar Hunderte. So lange, bis ich das Bild ansehe und nicht mehr darüber nachdenken muss, ob es passt.

Dann kommt dieser eine Moment, in dem ich sage: Ja. Genau das ist er.
Das ist mein Charakter.

Erst dann hat ein Mensch, der vorher nur in meinem Kopf existiert hat, für mich zum ersten Mal ein Gesicht.

Aber ein Gesicht macht noch keinen Charakter.

Planung von Charakteren und Geschichte

Sobald das Aussehen feststeht, beginne ich mit dem Charakterbogen. Und der ist bei mir deutlich mehr als eine Liste mit Alter, Beruf und ein paar Eigenschaften.

Jetzt entsteht die eigentliche Figur.

Ich lege fest, woher sie kommt, wo und wie sie lebt, welchen Beruf sie hat und welche Erfahrungen sie bereits gemacht hat, bevor die erste Seite des Romans überhaupt beginnt. Ich beschäftige mich mit ihren Stärken und Schwächen, ihren Ängsten, Wünschen, Widersprüchen und den Dingen, die sie anderen Menschen zeigt oder lieber vor ihnen verbirgt.

Genauso wichtig ist für mich die Frage, wie meine Charaktere zueinander stehen. Wer kennt wen? Welche gemeinsame Vergangenheit gibt es? Wo entstehen Nähe, Vertrauen, Liebe, Konflikte oder Verletzungen? Eine Figur existiert in meinen Geschichten nicht für sich allein. Ihre Beziehungen zu den anderen Charakteren beeinflussen, wie sie handelt und wie sie sich entwickelt. Im Charakterbogen lege ich deshalb auch bereits wichtige Punkte ihres Weges durch den Roman fest.

Was muss dieser Mensch erleben? Was verändert ihn?
Wo scheitert er? Welche Entscheidungen muss er treffen?
Und wer soll er am Ende der Geschichte geworden sein?

Damit weiß ich später beim Schreiben nicht nur, was einer Figur passiert. Ich weiß auch, warum sie darauf genau so reagiert. In meinem Musterbogen von Noah ist seine Entwicklung beispielsweise bereits in mehrere Stationen gegliedert, von seiner Flucht und dem Ankommen in einem neuen Leben bis zu dem Punkt, an dem er seine eigene Entscheidung trifft.

Ein Beispiel aus meiner Charakterentwicklung

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Auch hier bleibt Sami für mich ein Werkzeug. Er hilft mir, die vielen Informationen zu strukturieren, Zusammenhänge zu prüfen und den Charakterbogen auszuarbeiten. Aber ich entscheide, wer dieser Mensch ist, was er erlebt, wie er sich entwickelt und welche Bedeutung er für meine Geschichte hat. Am Ende kenne ich meine Figuren deshalb ziemlich genau. Ich kenne ihr Aussehen, ihre Vergangenheit, ihre Beziehungen, ihre Verletzlichkeit und den Weg, den ich für sie vorgesehen habe. Aus einem Gesicht ist ein Mensch geworden. Und jetzt kann ich anfangen, seine Geschichte zu planen. Jetzt weiß ich, wer meine Charaktere sind. Nun muss ich entscheiden, was mit ihnen passiert.

Planung des Szenenplans

Dafür entsteht mein Szenenplan. Hier plane ich die Geschichte von Anfang bis Ende und lege fest, was, wo, wann, wie und warum passiert.

Ich gehe Szene für Szene durch den Roman. Welche Charaktere sind anwesend? Wo befinden sie sich? Was geschieht zwischen ihnen? Welche Informationen erfährt der Leser? Welche Entscheidung wird getroffen und welche Folgen hat sie für die nächsten Szenen?

Dabei behalte ich immer die Entwicklung meiner Charaktere im Blick. Wenn ich bereits weiß, wo eine Figur am Ende des Romans stehen soll, muss ihr Weg dorthin nachvollziehbar sein.
Sie kann nicht einfach in Szene 1 ein bestimmter Mensch sein und am Ende plötzlich ein anderer.

Deshalb plane ich, was jeder Charakter erleben muss, damit diese Veränderung entstehen kann. Begegnungen, Konflikte, Fehler, Verletzungen, Nähe, Rückschläge und Entscheidungen bekommen ihren Platz genau dort, wo sie für seine Entwicklung notwendig sind.

Auch die erotischen Szenen gehören für mich in diesen Plan. Ich entscheide bereits hier, wo Sexualität stattfinden soll, zwischen welchen Charakteren und welche Bedeutung sie an dieser Stelle für ihre Beziehung und ihre Entwicklung hat. Sex ist damit nicht einfach etwas, das ich später irgendwo in die Geschichte einfüge. Auch diese Szenen haben einen Platz und eine Aufgabe innerhalb des Romans.

Der Szenenplan kann sich während dieser Arbeit immer wieder verändern. Eine Szene wandert nach vorne, eine andere nach hinten. Manche werden gestrichen, andere kommen neu hinzu, weil ich merke, dass zwischen zwei Entwicklungen noch etwas fehlt.

Auch hier hilft mir Sami als Werkzeug dabei, den Überblick zu behalten, Zusammenhänge zu prüfen und den immer größer werdenden Plan zu strukturieren. Was in meiner Geschichte passiert, warum es passiert und welchen Weg meine Charaktere gehen, lege ich fest.

Am Ende habe ich damit noch keinen geschriebenen Roman vor mir. Aber ich habe seinen Weg.

Ein Beispiel aus meinem Szenenplan

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Ich weiß, wo die Geschichte beginnt, was meine Charaktere durchleben müssen und wo sie am Ende ankommen sollen.

Autor und KI beim Schreiben des Rohentwurfs

Damit kann der erste Rohentwurf entstehen.

Dafür bekommt Sami von mir die ausgearbeiteten Charakterbögen und den Szenenplan. Damit kennt er meine Figuren, ihre Beziehungen, ihre Entwicklung und den Weg, den ich für die Geschichte geplant habe. Dann schreiben wir den ersten Rohentwurf gemeinsam, Szene für Szene.

Dabei ist selbst der Szenenplan für mich nicht in Stein gemeißelt. Während des Schreibens kann ich merken, dass eine geplante Szene an dieser Stelle überhaupt nicht funktioniert. Vielleicht passt sie später besser, vielleicht muss sie verändert werden oder vielleicht fliegt sie komplett raus.

Dann entscheide ich neu.

Ich kann Szenen verschieben, verändern, streichen oder neue hinzufügen. Nur weil etwas vorher im Szenenplan festgelegt wurde, bedeutet das nicht, dass es genauso im fertigen Roman stehen muss. Der Plan gibt mir eine Richtung, aber beim Schreiben merke ich manchmal erst, ob diese Richtung tatsächlich funktioniert.

Sami unterstützt mich dabei, aus meinen Vorgaben und meinem Szenenplan einen Rohentwurf zu entwickeln und die einzelnen Szenen auszuformulieren.

Die Entscheidungen darüber, was tatsächlich in der Geschichte passiert und wie sie sich entwickelt, treffe weiterhin ich.

Und es gibt Bereiche, die ich bewusst vollständig selbst übernehme.

Wenn es um Gefühle, Begehren, Leidenschaft und Sex geht, schreibe ich selbst.

Gerade diese Momente sind für meine Geschichten wichtig. Ich möchte selbst bestimmen, was meine Charaktere empfinden, wie sich Anziehung entwickelt, wann aus Nähe Begehren wird und wie sie ihre Sexualität miteinander erleben. Das sind für mich keine Szenen, die einfach zwischen zwei andere Kapitel gehören, sondern ein Teil ihrer Beziehung und ihrer Entwicklung.

So entsteht der Rohentwurf nicht dadurch, dass ich einen Szenenplan an eine KI übergebe und irgendwann einen fertigen Roman zurückbekomme.

Ich schreibe, entscheide, verändere, verwerfe und schreibe neu. Sami unterstützt mich dabei.

Szene für Szene wächst daraus der erste vollständige Rohentwurf meines Romans.

Und genau deshalb heißt er Rohentwurf. Denn fertig ist das Buch damit noch lange nicht.

Jetzt beginnt für mich die eigentliche Überarbeitung.

Den Rohentwurf nehme ich mir zunächst alleine vor. Ich gehe den gesamten Roman durch, Satz für Satz. Ich lese, ändere, streiche, ergänze und formuliere neu. Manchmal ist es nur ein einzelnes Wort, manchmal ein ganzer Satz und manchmal funktioniert eine komplette Passage für mich noch nicht.

Dabei frage ich mich immer wieder: Passt das wirklich zu meinem Charakter? Würde er das so sagen? Fühlt sich die Szene richtig an? Ist der Dialog glaubwürdig? Funktioniert der Übergang? Und sagt der Text tatsächlich das, was ich an dieser Stelle erzählen möchte?

Kein Satz bleibt nur deshalb stehen, weil er im Rohentwurf so geschrieben wurde.

Gemeinsame Überarbeitung des Manuskripts

Erst wenn ich selbst mit dieser Fassung zufrieden bin, kommt mein Mann dazu.

Dann beginnt die nächste Runde. Gemeinsam gehen wir den gesamten Roman noch einmal Wort für Wort
durch. Er liest nicht einfach nur Korrektur, sondern hinterfragt Stellen, macht Vorschläge und sagt mir auch, wenn für ihn etwas nicht funktioniert.

Und dann kann es durchaus Diskussionen geben.

Wenn ich etwas bewusst genau so geschrieben habe, erkläre ich ihm, warum. Manchmal überzeugt er mich und wir ändern die Stelle. Manchmal überzeuge ich ihn davon, warum sie genau so bleiben muss. Und manchmal diskutieren wir so lange darüber, bis wir eine Lösung gefunden haben, mit der wir beide leben können.

Fertig ist diese Arbeit erst, wenn mein Mann irgendwann sagt: „Ja. So ist er gut. So passt es.“

Dann liegt zwischen dem ersten Rohentwurf und dem fertigen Manuskript nicht nur eine Korrektur, sondern eine vollständige Überarbeitung, erst durch mich allein und anschließend noch einmal gemeinsam mit meinem Mann.

Erst dann ist aus dem Rohentwurf für mich ein fertiger Roman geworden.

Die Geschichte ist fertig. Das Buch noch nicht.

Jetzt muss aus dem fertigen Manuskript ein Roman werden, der auch als gedrucktes Buch und E-Book funktioniert.

Dafür bringe ich den gesamten Text in sein endgültiges Format. Seitenformat, Schrift, Absätze, Kapitelanfänge, Abstände, Seitenzahlen und die Gestaltung des Buchinneren werden festgelegt.

Dabei kann es durchaus passieren, dass ich noch einmal in den Text eingreife.

Nur weil das Manuskript vorher fertig lektoriert wurde, bedeutet das nicht, dass jetzt kein Wort mehr verändert werden darf.

Beim Setzen sehe ich plötzlich, wie der Text tatsächlich auf einer Buchseite wirkt. Vielleicht passt ein Absatz nicht, ein Seitenumbruch gefällt mir nicht oder eine Formulierung funktioniert an dieser Stelle im fertigen Satz nicht so, wie ich es mir vorgestellt habe.

Dann ändere ich sie.

Ich kürze einen Satz, formuliere etwas um, verschiebe einen Absatz oder passe eine Stelle noch einmal an. Für mich ist ein Text erst dann wirklich fertig, wenn auch Inhalt und Buchgestaltung miteinander funktionieren.

Entstehung und Gestaltung des Buchcovers

Und dann bekommt meine Geschichte ihr Gesicht: das Cover.

Auch das entsteht nicht einfach dadurch, dass ich Sami sage: „Mach mir ein Cover.“

Ich entscheide selbst, wie es aussehen soll und welche Elemente darauf vorkommen. Sami hilft mir dabei, die einzelnen Bildelemente nach meinen Vorstellungen zu erstellen. Ich gebe vor, was ich brauche, lasse verändern und probiere Varianten aus, bis die einzelnen Bestandteile genau zu meiner Vorstellung passen.

Das eigentliche Cover setze ich anschließend selbst aus diesen Assets zusammen.

Ich entscheide über Aufbau, Anordnung, Größen, Schrift, Farben und Wirkung. Aus den einzelnen Bestandteilen entsteht Stück für Stück das endgültige Cover meines Romans.

Auch der Titel kommt nicht von der KI.
Den Titel meiner Bücher lege ich selbst fest.

Dabei gibt es ein bewusstes Prinzip, das meine Romane miteinander verbindet: „Kein … für …liebe“.

Kein Platz für Latzhosenliebe.
Kein Tabu für Goldmaskenliebe.
...

Dieses Muster soll auch meine weiteren Romane begleiten. Die einzelnen Titel gehören zu ihrer jeweiligen Geschichte, aber gleichzeitig soll man erkennen können:

Das ist ein Roman von Autor Oknov.

Wenn der Buchsatz steht und das Cover fertig zusammengesetzt ist, habe ich einen weiteren großen Schritt geschafft.

Aber auch jetzt ist das Buch noch nicht einfach fertig und veröffentlicht.

Denn bevor es tatsächlich erscheinen kann, folgt noch ein weiterer Schritt.

Veröffentlichung eines Buches

Aktuell veröffentliche ich meine Bücher über BoD. Warum? Weil ich die volle Kontrolle über mein Werk behalten möchte.

Mein Buch. Mein Cover. Meine Entscheidung.

Ich entscheide, wie mein Buch aussieht, welchen Titel es trägt und welchen Preis ich für mein Werk festlege. Wenn alles fertig ist, lade ich das Buchinnere und das Cover bei BoD hoch, trage alle notwendigen Angaben ein und kontrolliere noch einmal, ob wirklich alles so ist, wie ich es haben möchte.

Und dann kommt dieser eine Moment, auf den die ganze Arbeit hinausgelaufen ist.

Ich klicke auf „Veröffentlichen“.

Bis zu diesem Augenblick war die Geschichte vor allem meine. Eine Idee in meinem Kopf, aus der Charaktere entstanden sind. Aus den Charakteren wurde eine Geschichte, aus der Geschichte ein Manuskript und daraus schließlich ein fertiges Buch.

Mit diesem einen Klick lasse ich es los.

Das Buch ist frei.

Bereit, gelesen zu werden. Bereit, seinen eigenen Weg zu den Menschen zu finden.

Was danach passiert, liegt nicht mehr in meiner Hand.

Vielleicht überrascht es dich. Vielleicht berührt es dich. Vielleicht erregt es dich. Vielleicht bringt es dich zum Nachdenken. Vielleicht macht es dich wütend oder verärgert dich sogar.

Was mein Buch mit dir macht, entscheide nicht ich. Das entscheidest du als Leser*in.

Und damit endet ein Weg, der irgendwann mit einem einzigen Gedanken in meinem Kopf begonnen hat.

Unterschrift Autor Oknov